Wandertouren Von Aulendorf durch den Schussentobel nach Mochenwangen



Start: Bahnhof Aulendorf
Ziel: Bahnhof Mochenwangen
Strecke: 12,5 km
Dauer: ca. 2:45 h
Höhenunterschied: ca. 550 m

Vom Bahnhofsvorplatz aus benützen wir die Unterführung und unterqueren die Gleisanlagen. Nun beginnt die Wegmarkierung, wir folgen dem gelben Pfeil und der Straße entlang des Bahndammes. Am Ende der Straße halten wir uns links, über die Schussenbrücke, rechts und wandern die Schussenstraße entlang.  Wir halten uns nun rechts und gleich wieder links in den Spitalweg hinein. Er ist bis auf weiteres unser Wegweiser, Markierungen sind ebenfalls vorhanden. Wir erreichen den Reiterhof und folgen dem Weg weiter bis zu seinem Ende an der Bruckstraße. Diese überqueren wir und laufen links die Bergstr. hinauf. Stetig an Höhe gewinnend biegen wir rechts in den Tobelweg ein. Es geht nun weiter bergan, inzwischen auf einem Feldweg, bis wir kurz hinter der Rastbank eine Höhe von 557 m erreicht haben. Von nun an geht es zurück in den Talgrund, bis wir wieder die Schussen erreichen. Kurz vor den hier stehenden Häusern gehen wir rechts der Koppel entlang, überqueren die Schussenbrücke (für Fahrzeuge aller Art gesperrt!), sofort rechts, und halten auf die Bahnstrecke zu. Diese wird direkt an der Schussen unterquert. Achtung, größere Personen mögen bitte ihren Kopf einziehen, da die Höhe nur ca. 1,75 m beträgt.
Weiter geht es sich stark links haltend der Bahnlinie entlang, nun wieder stetig steigend der Wiesenspur und dem anschließenden Feldweg folgen. Links auf die Teerstraße, wir erreichen den Hof „Fundschmid“ und damit den höchsten Punkt (562 m) unserer Wanderung. Hier fällt ein altes Gemarkungsschild auf, das passieren wir und halten am ersten Feldweg (Pfeil nach links auf der Straße) direkt auf den Waldrand zu. Weiter geht es am Waldrand halblinks (Markierung an den Bäumen) auf den breiten Forstweg. Die Abkürzungen rechts sind etwas unwegsam und je nach Witterung sehr morastig, nicht ausgeschildert und daher nicht empfehlenswert. Nach der links – rechts Kombination erreichen wir wieder die Schussen, kurz danach die Bahnlinie. Wir folgen dem Forstweg weiter. Links erkennen wir den Bahnübergang mit Anrufschranke, hier halten wir halb-rechts auf den Waldrand zu. Bei sehr schlechten Witterungsbedingungen kann die Tour hier abgebrochen werden, dazu muss die Bahnstrecke überquert werden, auf dem Feldweg den Anstieg hinauf, durch  „Oberrauhen“ bis zur Landstr., nun links (Rad- und Fußweg) direkt auf Aulendorf zu, links ist das Industriegebiet mit Discounter zu sehen. (3,8 km bis zum Bahnhof.)
Wir bleiben bis auf weiteres auf diesem Forstweg, immer etwas oberhalb der Schussen. Die Markierungen sind nun spärlicher geworden, immer quasi (mehr oder weniger geradeaus) an der Schussen entlang.
An der Einmündung der Steinach sind zwei Elektrizitätswerke zu finden, sie liegen  absolut idyllisch im Schussentobel. Hier haben wir am hellen Tag einen Biber erspähen können. Unser Weg führt  aber weiter die Schussen entlang das Tal hinab. An unsicheren Wegabzweigungen sind unsere gelben Markierungen angebracht, die grünen Pfeile verweisen auf Rückwege und sind nicht zu empfehlen, sie enden im Nichts. Nach einem kurzen Anstieg im Wald (man nennt es Gewand „Höll“), dann gleich wieder hinab erreichen wir am Waldrand die Südbahn. Sie wird uns nun bis nach Durlesbach begleiten. Am Bahnübergang bei Durlesbach überqueren wir die Bahnlinie. Hinter dem Bahnübergang gleich wieder rechts auf Durlesbach zu.
Hier enden unsere gelben Markierungen, ab jetzt folgen wir der Ausschilderung „Mochenwangen“!
In Durlesbach haben wir in etwa 2/3 unserer Wanderung vollbracht. Wie gesagt, an den Nachmittagen an Wochenenden besteht hier eine Einkehrmöglichkeit, ansonsten sind hinter dem Denkmal der „Schwäbischen Eisenbahn“ diverse Sitzmöglichkeiten zu finden.
Unsere Wanderung wird nun die rechts liegende Südbahn begleiten. Das Tal öffnet sich bereits wieder etwas weiter, in einem lustigen auf und ab wandern wir weiter auf Mochenwangen zu. Hier findet man noch richtige Wiesen, es stört uns kein Fahrzeuglärm, nur ab und zu eine Eisenbahn. Die Submissionsplätze der Forstverwaltungen werden durchquert und wir geniessen die Wanderung.
Wir stoßen auf ein Denkmal mit Sitzgelegenheiten. Die angebrachten Tafeln bezeugen die Verbrüderung der Räuberzünfte in Erinnerung an den berüchtigten Banditen „Schwarz-Vehre“. Wer noch etwas Muße sucht, die beiden Bänke laden zur Rast ein. Nun sind es nur noch gute 2 km, dann haben wir unser Ziel in Mochenwangen erreicht. Wir passieren die kleine Weiherplatte zur Linken, rechts ist bereits die Papierfabrik von Mochenwangen zu erkennen. Inzwischen laufen wir bereits auf der Straße „Am Freudenberg“, am Ende fast 180° nach rechts auf die Brücke hinauf, unser Ziel ist erreicht. Von dieser Brücke aus sind die beiden Zugänge zum Haltepunkt in Mochenwangen gegeben, wir können im Stundentakt unsere Rückreise zufrieden in Richtung Heimat antreten.


Ausflugsziele

Fahrplanauskunft

Bahnhof, 88326 Aulendorf