Wandertouren Von Pfullendorf nach Ostrach



Start: Bahnhof Pfullendorf
Ziel: Bahnhof Ostrach
Strecke: 12,5 km
Dauer: ca. 3:45 h
Höhenunterschied: ca. 673 m

Vom Haltepunkt aus durchqueren wir den Stadtgarten fast genau nach Osten. Am Bahnübergang überqueren wir die Bahnlinie, sowie die L 201 und verwenden dazu den dort vorhandenen Zebrastreifen, da die Straße sehr stark befahren ist. Nun werden wir den ersten Anstieg meistern. Wir bleiben auf der linken Seite der „Heiligenberger Straße“ und biegen links in das „Mühlesteigle“ ein. Wir folgen weiter dem Anstieg und der Blauen Markierung, bis wir am Ende der nun „Zum Eichenberg“ genannten Straße den Scheitelpunkt erreicht haben. Gehen wir nach Links und gleich wieder Rechts auf der geteerten Straße weiter. Unsere gewonnenen Höhenmeter gehen wieder verloren, es geht durch das Brigittenloch hinab zur Spitalmühle. 
Nach Rechts, der Andelsbach wird überquert, direkt hinter der Brücke links haltend die K 8272 überqueren und auf die Forststraße. Dieser Forststraße folgend sanft steigend durchqueren wir das „Taubenried“ bis wir die Hochspannungsleitung erreichen. Wir halten uns nun links der Hochspannungsleitung und folgen der Ausschilderung und dem Weg unterhalb des Waldgebietes Grauwinkel in östlicher Richtung bis zur Wegkreuzung. Weiter geradeaus in östlicher Richtung erreichen wir den Waldrand. Hier berühren wir das links liegende Riedgebiet „Riedle“.
Die Riedlandschaft ist durchquert, nun führt uns unser Weg auf geraume Zeit immer am Waldrand entlang weiter in östlicher Richtung. Am Ende des kurzen geteerten Abschnittes verlassen wir an dieser Wegkreuzung, links der blauen Markierung folgend, die Hochspannungsleitung und gehen auf den Wald zu.
Achtung: Ab jetzt werden wir eine kurze Zeit lang ohne Wegmarkierung unterwegs sein. Also nicht der Markierung rechts folgend auf Wiesenspur am Waldrand entlang, sondern gerade aus in den Wald hinein! Vorbei an der rechts liegenden Wildfütterung berühren wir einige Ansitze. Nach etwa 500m wenden wir uns am Ansitz nach rechts. Auf breitem Weg laufen wir direkt auf eine kleine Jagdhütte zu. An dem hier befindlichen Ansitz ist eine kleine Ruhebank zu finden, auf schmaler Sitzfläche reicht sie für 2 – 3 Personen. 
Bereits kurz bevor wir diese Jagdhütte erreicht haben erblicken wir in dem rechts liegenden Waldgebiet einen deutlich sichtbaren Grabhügel. Dieser Grabhügel hat in etwa einen Durchmesser von 25m, seine Höhe dürfte noch in etwa bei 2m liegen. Wir halten uns nach rechts und passieren den rechts im Wald liegenden Grabhügel. Links neben unserem Weg, fast genau gegenüber dem ersten Grabhügel, liegt der zweite deutlich sichtbare Grabhügel. Er ist etwas kleiner im Durchmesser wie der Erste. Übrigens finden wir an dieser Jagdhütte eine menschenähnliche Abbildung, sie dürfte eine Gottheit aus der Mythologie unserer Altvorderen darstellen.
An der Jagdhütte gehen wir rechts und passieren die beiden Grabhügel. Nach etwa 300m erreichen wir wieder den ausgeschilderten Wanderweg mit seiner blauen Markierung. Wir folgen links der blauen Markierung und bleiben in etwa für die nächsten 1,5 km immer quasi gerade aus auf diesem Weg, bis wir zwischen „Kohlplatte“ und „Götzenhau“ den Waldrand erreichen. Dieser Weg wurde erst vor geraumer Zeit mit grobem Kies geschottert, man sollte also Schuhwerk mit guter Sohle tragen.
Am Waldrand links und am nächsten Waldrand gleich wieder rechts der Beschilderung „Wanderweg“ folgend rechts etwas ansteigend in den Wald hinein. Rechts in diesem Waldgebiet soll ein weiterer Grabhügel zu finden sein, diesen haben wir noch nicht eruiert. 
An der kommenden Wegspinne treffen 5 Waldwege aufeinander. Wir verwenden von unserem Standort aus im Uhrzeigersinn den zweiten Waldweg. Diesem Waldweg entlang, immer gerade aus, durchqueren wir das Waldgebiet und erreichen den Waldrand. Die blaue Markierung verliert sich hier, wir laufen also weiter gerade aus und folgen nicht eventuell anderen Markierungen. 
Vom Waldrand aus erkennen wir auf der Höhe einen Sendemast und einen Wasserhochbehälter, folgen also dem Feldweg und gehen weiter leicht steigend auf diese markante Stelle zu. Von dieser Höhe des „Schelmenhau“ aus bietet sich an klaren Tagen ein wunderbarer Blick auf die am Horizont liegenden Bergketten der Alpen.
Am Ortsrand von Ostrach stoßen wir wieder auf die  bekannte blaue Markierung, rechts ein altes Feldkreuz. Stetig an Höhe verlierend folgen wir der „Schlößlestr.“ bis zu ihrem Ende. Nun rechts weiter die „Pfullendorfer Straße“ hinab erreichen wir die Hauptstr. Rechts laufend begleitet uns die Hauptstr. bis zur Einmündung der Silcherstr. Hier überqueren wir die Hauptstr. und biegen in die unscheinbar wirkende Bahnhofstr. ein.
Müde und zufrieden beenden wir unsere Wanderung durch den Oberen Linzgau, eine Tour voller unterschiedlicher Eindrücke liegt hinter uns. Vom Bahnsteig aus bringt uns nun der Radexpress Oberschwaben sicher zurück Richtung Aulendorf.


Ausflugsziele

Fahrplanauskunft

Konrad-Heilig-Straße 1/1, 88630 Pfullendorf